Revolutionärer Geist und großartige Kunst liegen in der DNA von Boston. Das bedeutet, dass Sie selten weit von einem malerischen historischen Wahrzeichen, einem faszinierenden kulturellen Artefakt oder einem unbezahlbaren alten Meister entfernt sind. Sie können dies auf dem Freedom Trail spüren – dem umfassenden Rundgang der Stadt zur Geburt Amerikas –, in den familiengeführten Restaurants des authentischen italienischen Viertels und in den hochmodernen Galerien für zeitgenössische Kunst im hippen Viertel South End in Boston.
Und das ist erst der Anfang. Die Kunstmuseen von „Beantown“ sind unübertroffen und bieten tiefe Einblicke in die Geschichte und das kulturelle Erbe von Boston, Amerika und darüber hinaus. Als zwei absolute Giganten der Kunstszene stehen das Museum of Fine Arts und das Institute of Contemporary Art ganz oben auf der Wunschliste vieler kunstbegeisterter Gäste der Stadt. Wir haben uns dieses dynamische Duo genauer angesehen, um herauszufinden, wie sie im Vergleich abschneiden, einschließlich eines kurzen Blicks auf die Geschichte, einiger Schätze, die Sie dort erwarten, und wie Sie sie besuchen können ...
Museum of Fine Arts: Das Wichtigste im Überblick
Wichtige Daten: Das Museum of Fine Arts in Boston (auch bekannt als Boston Art Museum) begeistert seine Gäste bereits seit 1870 und erfreut sich seither stetig wachsender Beliebtheit und Größe. Im Jahr 1909 zog das Museum in sein heutiges Gebäude um – ein angemessen prachtvoller, zweckgebundener neoklassizistischer Bau mit Kolonnaden und einer großen Rotunde (mit Fresken von keinem Geringeren als John Singer Sargent). Seitdem wurde es erweitert und umfasst heute eine Sammlung von rund 500.000 Exponaten in 100 Galerien, die von antiken Artefakten bis hin zu modernen Meisterwerken reicht. Als eines der größten Kunstmuseen der Welt zieht seine herausragende Sammlung jährlich mehr als 1,2 Mio. Gäste an.
Das MFA in Kürze: Es ist nicht einfach, sich bei einem Museum dieser Größe und Bedeutung kurz zu fassen, aber wir versuchen es. In seinen heiligen Hallen beherbergt das MFA Tausende von seltenen Schätzen, von Gemälden und Skulpturen bis hin zu Musikinstrumenten, Töpferwaren und Textilien. Mit anderen Worten: so ziemlich alles von altägyptischen Mumien bis hin zu Gemälden von Monet, Van Gogh und Kahlo. Bewundern Sie nubische Töpferwaren, chinesische Keramik sowie Meisterwerke des Goldenen Zeitalters der Niederlande und erleben Sie die größte Sammlung japanischer Kunst außerhalb Japans, darunter Gemälde, Keramiken und Ukiyo-e-Holzschnitte aus dem 17.–19. Jahrhundert.
Einlass: Das Museum of Fine Arts in Boston ist täglich außer dienstags geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 11:00–17:00 Uhr, donnerstags und freitags ist bis 22:00 Uhr geöffnet. Tickets sind in einem Boston-Pass von Go City® enthalten. Der Pass bietet Zugang zu Dutzenden weiteren Aktivitäten, Touren und Attraktionen, darunter das Paul Revere House, das Museum of Science, ein geführter Rundgang auf dem Freedom Trail, eine Bootsfahrt im Hafen bei Sonnenuntergang und vieles mehr. Erfahren Sie hier, wie Sie mit dem Boston-Pass bis zu 50 % sparen und sichern Sie sich Ihren Pass.
MFA-Highlights
-
Gönnen Sie Ihrem Nacken ein kleines Workout in der legendären Rotunde des Museums, wo Fresken von John Singer Sargent die Kuppeldecke schmücken.
-
Verpassen Sie nicht das Porträt des lokalen Helden Paul Revere von John Singleton Copley, dem Schöpfer der historischen „Sons of Liberty Bowl“, die – natürlich – ebenfalls im Museum ausgestellt ist.
-
Wir schwimmen im Monet! Wir schwimmen im Monet! Das MFA verfügt über eine der besten Sammlungen französischer impressionistischer und postimpressionistischer Kunst außerhalb Frankreichs, darunter wegweisende Werke von Monet, Manet, Renoir, Degas und anderen.
-
Liebhaber japanischer Kunst kommen voll auf ihre Kosten, mit über 100.000 Exponaten, darunter Holzschnitte, edle Keramik und buddhistische Statuen.
-
Das antike Ägypten ist immer absolut faszinierend und die Sammlung des MFA enttäuscht nicht. Zu den Ausstellungsstücken gehören Gefangenen-Fliesen von Ramses III., antike Götterstatuen, erlesener nubischer Schmuck und kunstvolle Sarkophage.
Institute of Contemporary Art: Das Wichtigste im Überblick
Wichtige Daten: Als relativer Newcomer im Vergleich zum MFA wurde das Institute of Contemporary Art in Boston über 60 Jahre später, im Jahr 1936, eröffnet. Ursprünglich als Boston Museum of Modern Art gegründet, durchlief es mehrere Namensänderungen (und noch mehr Standortwechsel), bevor es sich 1948 auf den Namen Institute of Contemporary Art (oder ICA) einigte und 2006 sein heutiges Domizil im markanten Seaport District im Industriestil bezog. Das Gebäude mit einer Galerie- und Veranstaltungsfläche von 65.000 Quadratfuß (rund 6.000 m²) beherbergt eine relativ bescheidene ständige Sammlung (Hunderte statt Tausende von Exponaten), die durch wechselnde Ausstellungen, Installationen und Aufführungen ergänzt wird, welche das Beste der zeitgenössischen internationalen Kunstszene widerspiegeln. Es zieht jährlich rund 200.000 Gäste an.
Das ICA in Kürze: Die ständige Sammlung des ICA umfasst bedeutende Werke etablierter und aufstrebender Künstlerinnen und Künstler, darunter viele von Kunstschaffenden, die bereits früher hier ausgestellt haben. Dazu gehören unter anderem Cornelia Parker, Taylor Davis, Nan Goldin, Thomas Hirschhorn, Marlene Dumas und Laylah Ali, um nur einige zu nennen. Besuchen Sie die Website des ICA für Informationen zu allen aktuellen und kommenden Ausstellungen.
Einlass: Das ICA ist Dienstag–Sonntag von 10:00–17:00 Uhr geöffnet, donnerstags und freitags bis 21:00 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet 20 $, aber am Donnerstagabend ist der Eintritt nach 17:00 Uhr frei – Tickets sind ab Donnerstagmorgen erhältlich und eine Buchung im Voraus wird dringend empfohlen.
ICA-Highlights
- Das über dem Hafen aufragende Gebäude des ICA im Seaport District ist durch und durch ein Raum für zeitgenössische Kunst mit seinen hellen, intimen Galerien; seine gläsernen Korridore und Aufzüge scheinen förmlich über dem Wasser zu schweben.
- Verpassen Sie nicht Cornelia Parkers berühmte Skulptur „Hanging Fire“, Kara Walkers nachdenklich stimmende Auseinandersetzung mit Rassismus und Geschlechterdiskriminierung, die auf Figuren aus Mark Twains „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ basiert, sowie die exquisite Fotosammlung der Bostoner Künstlerin Nan Goldin.
- Eine Fähre bringt Gäste zur Außenstelle ICA Watershed, wo jedes Jahr von Frühjahr bis Herbst ein einzelner Künstler oder eine einzelne Künstlerin Werke ausstellt. Zu den bisherigen Ausstellungen gehörten großformatige Installationen und Skulpturen von Kunstschaffenden wie Diana Thater, John Akomfrah, Firelei Báez und Guadalupe Maravilla.
Vergleich zwischen Museum of Fine Arts und Institute of Contemporary Art: Welches ist besser?
Kunstbegeisterte kommen sowohl im MFA als auch im ICA voll auf ihre Kosten. Das Museum of Fine Arts überzeugt durch die schiere Vielfalt und den Umfang seiner Sammlung und ist für Liebhaberinnen und Liebhaber von Kunstgeschichte und Antike wahrscheinlich die bessere Wahl. Das Institute of Contemporary Art bietet naturgemäß ein deutlich spezielleres Erlebnis, besticht jedoch durch futuristische Skulpturen, Gemälde und Installationen, die nicht weniger spektakulär sind als jene im MFA. Vergessen Sie nicht: Sie können das MFA mit einem Pass für Boston von Go City® besuchen, und da der Eintritt im ICA am Donnerstagabend frei ist – warum gönnen Sie sich nicht einfach beides?
Sparen Sie bei Sehenswürdigkeiten, Touren und Aktivitäten in Boston
Sparen Sie Geld bei Sehenswürdigkeiten, Touren und Aktivitäten in Boston mit einem Pass von Go City®. Besuchen Sie @GoCity auf Instagram für die neuesten Insider-Tipps und Informationen zu den Attraktionen.