Unternehmungen in Boston am Pride Day

Veröffentlicht: 18. Juli 2024
Große Pride-Regenbogenflagge weht

Bostons Festival und Parade „Pride For The People“ gehören zu den größten, buntesten und schönsten in den USA. Die einwöchige Feier der Liebe, Vielfalt und Inklusion zieht mehrere Tausend Teilnehmende und rund eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer an. Baked Beans, die Boston Red Sox und die Bar, „in der jeder Ihren Namen kennt“, sind nicht die einzigen Highlights in dieser Gegend: Es gibt auch einige fantastische, lebendige „Gayborhoods“ zu entdecken, wie South End, Jones Hill und Jamaica Plain, die sich zum Pride in ein Meer aus Regenbogenflaggen und Lichtern verwandeln. Die Woche verspricht eine Vielzahl von Veranstaltungen in der ganzen Stadt, von Burlesque-Abenden über Grillpartys in Brauereien bis hin zu Modenschauen und queerem Kino. Hissen Sie Ihre Regenbogenflagge und entdecken Sie mit unserem Guide die besten Unternehmungen in Boston am und rund um den Pride Day…

Pride-Parade, Blockparty und Festival

In Regenbogenfarben beleuchtetes Gebäude in Boston

Den ganzen Pride Month über finden in Boston jede Menge fantastische LGBTQ+-Events statt, wobei sich die meisten auf die Tage vor der Parade und dem Festival konzentrieren. Wir sprechen hier von Filmvorführungen, Drag-Brunches, Community-Events, queeren Stadtführungen, Picknicks, Kneipentouren und vielem mehr. Zur Eröffnung des Pride Month und am Tag der Parade wird die Spitze des legendären Prudential Tower als Zeichen der Unterstützung für die LGBTQ+-Community in Regenbogenfarben erstrahlen. Informieren Sie sich in den lokalen Veranstaltungskalendern über weitere Details und Tickets für alle Juni-Events in Boston.

Der große Tag fällt meist auf den ersten oder zweiten Samstag im Juni. Dann säumen feiernde Menschen die Straßen von South End, um einen Blick auf die ausgefallenen Festwagen, glamourösen Dragqueens, Marching Bands, Stelzenläufer und viele andere extravagant gekleidete Teilnehmende und Kunstschaffende zu erhaschen. Die Boston Pride For The People Parade startet am späten Vormittag am Copley Square, zieht eine bunte Regenbogenspur durch das Viertel South End und endet am Boston Common, wo ein erstklassiges Familienfestival mit DJs, Dragqueens und internationalen Headlinern stattfindet. Das Festival ist kostenlos und geht von mittags bis zum frühen Abend.

Kirche in Boston mit Regenbogenflaggen

Auf dem City Plaza geht es unterdessen bei der kostenlosen Pride Block Party etwas erwachsener zu. Sie dauert nach dem Ende des Festivals im Boston Common noch ein paar Stunden länger an. Diese Party ist nur für Personen ab 21 Jahren zugänglich und verspricht mit frechen Dragkings und -queens, Poledancern und vielem mehr ein etwas gewagteres Programm. Craft-Beer-Brauereien aus Neuengland sorgen für die flüssige Verpflegung und DJs legen bis ca. 20:00 Uhr Partysongs auf.

Unser Tipp: Boston Pride for the People empfiehlt die U-Bahn-Stationen Arlington St und Boylston St auf der Green Line oder die Back Bay Station auf der Orange Line, um die beste Sicht auf die Parade zu haben. Seien Sie jedoch rechtzeitig vor Ort, da es dort extrem voll wird!

Erfahren Sie hier mehr über das nächste Event von Boston Pride For The People

Boston Pride After-Partys

Club-DJ in Aktion

Keine Sorge: Das Ende der „offiziellen“ Feierlichkeiten bedeutet nicht, dass die Party vorbei ist. Ganz im Gegenteil. Tatsächlich sind Bostons Pride-After-Partys legendär. Besuchen Sie das Urgestein des South Ends, das Club Café auf der Columbus Avenue, um legendäres Kabarett und Tanz bis spät in die Nacht zu erleben. Das fabelhafte Liberty Hotel – ein komplett umgebautes ehemaliges Gefängnis in Beacon Hill – bietet während des Pride Months in der Regel eine Reihe von Veranstaltungen wie Brunches, Modenschauen und mehr an. Dass am Pride-Samstag DJs und Live-Acts bis in die frühen Morgenstunden spielen werden, versteht sich von selbst.

Probieren Sie das lebhafte Midway Café aus, eine etablierte Musikkneipe in Jamaica Plain mit regelmäßiger Livemusik, oder schauen Sie in der dBar in Dorchester vorbei, um in einem der beliebtesten LGBTQ+-Clubs Bostons Craft-Cocktails zu genießen und die ganze Nacht durchzutanzen.

Es ist der Morgen nach der großen Party – was gibt es da Besseres als einen belebenden Drag-Brunch, um die Lebensgeister wieder zu wecken? Während des Pride Months finden in ganz Boston Dutzende dieser Brunches statt. Zu den lokalen Favoriten gehören das mexikanische Restaurant Cósmica im South End, das Boston Summer Shack in Back Bay und das bereits erwähnte Liberty Hotel. Bloody Marys und Mimosas gehören dabei natürlich standardmäßig dazu. Auch hier sind die lokalen Veranstaltungskalender die beste Anlaufstelle für aktuelle Informationen zu allen Bostoner Clubnächten und Brunches.

LGBTQ+-Kultur in Boston

Gedenktafel auf dem Boston Freedom Trail

Als echter Vorreiter ist Boston ein Ort, der zutiefst geschichtsträchtig ist. Die Stadt ist nicht nur die Wiege der Amerikanischen Revolution, sondern auch die Hauptstadt von Massachusetts – dem bekanntlich ersten US-Bundesstaat, der die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert hat. Weiter so, Boston!

Daher gibt es jede Menge queere Kultur zu entdecken, die während des Pride Months besonders im Rampenlicht steht, wenn Museen, Stadtführungen und sogar Schlösser mit von der Partie sind.

Der Freedom Trail umfasst 16 historische Denkmäler und Orte in Boston, die zusammen die gesamte Geschichte von „Beantown“ erzählen. Das ganze Jahr über werden geführte Rundgänge entlang dieser Route angeboten – die unter anderem den Boston Common, den Friedhof der King’s Chapel aus dem 17. Jahrhundert und das Paul Revere’s House umfasst –, viele davon mit Guides in historischer Kleidung. Im Pride Month wird das Angebot um die hervorragende Tour „Rainbow Revolutionaries“ erweitert, die wichtige Persönlichkeiten der LGBTQ+-Community von Boston (und ihren Kampf für die Freiheit) im Wandel der Zeiten beleuchtet.

Behaarte Knöchel in High Heels

Wenn Sie es etwas (okay, viel) unbeschwerter mögen, schlüpfen Sie in Ihre High Heels und gehen Sie an Bord einer „drag-tastischen“ Trolley-Tour zu Bostons bedeutendsten weiblichen und queeren Wahrzeichen. Für die besten LGBTQ+-Rundgänge in Boston wie diesen hier empfehlen wir jedoch flache Schuhe.

Auch ein Tagesausflug zum Hammond Castle und Museum an der Küste in Gloucester lohnt sich. Der Gründer John Hammond ist so etwas wie eine LGBTQ+-Ikone in Massachusetts, daher überrascht es nicht, dass hier während des gesamten Pride Months verschiedene Sonderveranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen und Filmvorführungen stattfinden.

Besuchen Sie die Top-Sehenswürdigkeiten in Boston

Bostons berühmte Schwanenboote

Wenn Sie für einige Tage in der Stadt sind und das Trinken, Tanzen und Drag-Brunchen mit ausgiebigem Sightseeing in „Beantown“ verbinden möchten, ist Ihr Pass von Go City® Ihr perfekter Begleiter. Wählen Sie einen Explorer Pass oder einen All-Inclusive-Pass, je nachdem, ob Sie bestimmte Sehenswürdigkeiten im Blick haben oder einfach die Freiheit genießen möchten, über mehrere Tage hinweg so viele Attraktionen zu besuchen, wie Sie möchten. Mit dem Pass können Sie bis zu 50 % auf die regulären Eintrittspreise für Touren, Aktivitäten und Attraktionen in Boston sparen. Er beinhaltet:

  • Die Aussichtsplattform View Boston ganz oben auf dem legendären Prudential Tower.
  • Eine Führung durch das Fenway-Park-Stadion, die Heimat der legendären Boston Red Sox.
  • Eine Fahrt mit den berühmten Bostoner Schwanenbooten.
  • Eine absolute Schatzkammer voller Kunst und Artefakte: das Boston Museum of Fine Arts.
  • Eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang im Charles River Basin.
  • Eine geführte Tour durch das charmante, holzverkleidete Farmhaus im nahe gelegenen Concord, in dem Louisa May Alcott das literarische Meisterwerk „Little Women“ schrieb (und spielen ließ).
  • ...und vieles mehr!

Erfahren Sie hier mehr und wählen Sie Ihren Boston-Pass aus

In Regenbogenflaggen gehüllte Teilnehmende der Pride-Parade
Stuart Bak
Stuart Bak
Freiberuflicher Reiseschriftsteller

Stu caught the travel bug at an early age, thanks to childhood road trips to the south of France squeezed into the back of a Ford Cortina with two brothers and a Sony Walkman. Now a freelance writer living on the Norfolk coast, Stu has produced content for travel giants including Frommer’s, British Airways, Expedia, Mr & Mrs Smith, and now Go City. His most memorable travel experiences include drinking kava with the locals in Fiji and pranging a taxi driver’s car in the Honduran capital.

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