Singapur ist eine der meistbesuchten Städte der Welt, eine geschäftige Megalopolis, in der glänzende Wolkenkratzer aus Glas und Stahl auf weite Grünflächen treffen, die etwa die Hälfte dieses Inselstaates bedecken. Es ist eine Stadt, die sich problemlos gegen globale Schwergewichte wie London, New York und Paris behauptet und Dutzende von Weltklasse-Attraktionen bietet, darunter Museen, Theater, Fahrgeschäfte, eine lebensverändernde Küche und mit Sentosa ein eigenes kleines Insel-Resort. Aber ist Singapur für Touristen sicher? Lesen Sie weiter, um alle wichtigen Informationen in unserem untenstehenden Ratgeber zu erhalten.
Wie sicher ist Singapur?
Wie sicher ist Singapur?
Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass Singapur zu den sichersten Reisezielen in Asien, wenn nicht sogar weltweit, gehört. Tatsächlich stufte the Global Peace Index (GPI) Singapur im Jahr 2022 als das sicherste und friedlichste Land in Asien ein – und weltweit auf Platz neun, nur geschlagen von bekanntlich friedliebenden Zielen wie Island, Dänemark und Neuseeland. Die niedrige Kriminalitätsrate in Singapur ist zweifellos das Ergebnis (zumindest teilweise) von Abschreckungsmaßnahmen, die bis hin zur Todesstrafe reichen, insbesondere bei Schusswaffen- und Drogendelikten. Auch die Prügelstrafe mit dem Rohrstock wird hier noch als Strafe für weniger schwere Vergehen angewandt. Es kann sogar vorkommen, dass Sie mit einem saftigen Bußgeld belegt werden, wenn Sie beim unbefugten Überqueren der Straße, Kaugummikauen, Wegwerfen von Müll oder Rauchen außerhalb gekennzeichneter Bereiche erwischt werden. Solch strenge Maßnahmen führen dazu, dass eine sichtbare Polizeipräsenz weniger notwendig ist – eine Tatsache, die Besucherinnen und Besucher aus der westlichen Welt oft überrascht, da sie es gewohnt sind, bewaffnete Polizisten auf den Straßen zu sehen.
Gute Nachrichten also: Gewaltverbrechen gelten hier in der „Löwenstadt“ als extrem selten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie nicht wachsam sein sollten, genau wie bei einem Besuch in jeder anderen ausländischen Stadt. Denn obwohl Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl im Vergleich zu z. B. Paris oder Rom relativ selten vorkommt, ist sie nicht völlig unbekannt. Nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand, besonders in der Nähe von Hauptattraktionen wie den Gardens by the Bay, Chinatown und der Orchard Road, wo Taschendiebe weitgehend unbemerkt unter den Mengen schutzloser Reisender agieren können. Behalten Sie Bargeld und teure Geräte außer Sichtweite sowie Taschen stets geschlossen und lehnen Sie die Aufmerksamkeit von Personen, die Sie in ihr Geschäft oder ihren Massagesalon einladen möchten, höflich ab. Wenn Sie diese einfachen Ratschläge befolgen, wird das Schlimmste, was Ihnen in Singapur wahrscheinlich passieren kann, ein leichter, hummerroter Sonnenbrand sein, weil Sie vergessen haben, ausreichend Sonnencreme aufzutragen, bevor Sie die Strände von Sentosa besucht haben. Apropos ...
Sicher unterwegs in der Sonne Singapurs
Sicher unterwegs in der Sonne Singapurs
Bei Temperaturen, die das ganze Jahr über um die 30 Grad liegen, ist es wichtig, dass Sie sich entsprechend vorbereiten, um unter der Sonne Singapurs sicher unterwegs zu sein. Das tropische Klima bedeutet hier vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Regenschauer, insbesondere natürlich während der beiden Monsunzeiten von Dezember bis März und von Juni bis September. Sonnenbrand und Hitzschlag sind Ihre Hauptsorgen. Achten Sie daher immer darauf, großzügig Sonnencreme mit einem für Ihren Hauttyp ausreichend hohen Lichtschutzfaktor aufzutragen. Cremen Sie sich im Laufe des Tages erneut ein, besonders wenn Sie an den Stränden von Sentosa oder in einem der Resort-Pools schwimmen gehen. Tragen Sie weite Kleidung in hellen Farben, setzen Sie einen großen Schlapphut sowie Ihre seriöseste UV-beständige Jackie-O-Sonnenbrille auf, und schon kann es losgehen. Vergessen Sie nicht, ausreichend Wasser zu trinken, um hydriert zu bleiben – und natürlich auch den gelegentlichen Singapore Sling. Profi-Tipp: Bei einem Regenschauer in Singapur kann es schwierig sein, ein Taxi zu finden. Daher lohnt es sich, während der Monsunzeit einen Regenschirm dabei zu haben, wenn Sie vermeiden wollen, so auszusehen, als wären Sie gerade voll bekleidet unfreiwillig baden gegangen.
Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln
Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln
Die größte Gefahr im Mass Rapid Transit (MRT) von Singapur – einem effizienten, automatisierten Netzwerk fahrerloser U-Bahnen – besteht darin, sich wie eine menschliche Sardine zu fühlen, wenn Sie den Fehler begehen, während der Hauptverkehrszeit zu fahren, wenn sich die Pendler in die Waggons drängen, als ginge es um ihr Leben. Taschendiebstahl kommt hier und an den MRT-Stationen selten vor, aber es zahlt sich dennoch aus, wie überall aufmerksam zu sein. Dasselbe gilt für das umfangreiche Busnetz und die ergänzenden Transportmöglichkeiten, wie die Einschienenbahn Sentosa Express und die Seilbahnen. Aufgrund der strengen Gesetze in Singapur werden Sie hier keine zwielichtigen oder illegalen Taxis finden. Sie können sich also bei Fahrten mit registrierten Fahrern sicher fühlen, ohne das Risiko von überhöhten Preisen oder unangenehmeren Straftaten einzugehen – selbst als Frau, die nachts allein reist. Alle Taxis haben ein gut sichtbares „Taxi“-Schild auf dem Dach.
Ist Singapur für Alleinreisende und Frauen sicher?
Ist Singapur für Alleinreisende und Frauen sicher?
Singapur ist für Alleinreisende und Frauen genauso sicher wie für alle anderen auch. Wie immer gilt: Vermeiden Sie alles, was Sie auch in Ihrem eigenen Land nicht tun würden, dann sollte alles in Ordnung sein. Trinken Sie in Bars nur in Maßen und machen Sie sich nicht angreifbar für Gelegenheitsdiebe, die sich dort eventuell aufhalten könnten. Wenn Sie zu Ihrem Hotel oder Apartment zurückkehren möchten, nachdem die MRT den Betrieb eingestellt hat (gegen Mitternacht), sollten Sie idealerweise ein Taxi nehmen, anstatt durch unbekannte Straßen zu laufen. Beachten Sie außerdem, dass das Rotlichtviertel Geylang zwar für Touristen im Allgemeinen sicher ist, alleinreisende Frauen hier jedoch vorsichtig sein sollten, da sie aufgrund von Missverständnissen Gegenstand unerwünschter Aufmerksamkeit werden könnten.
Sicheres Reisen in Singapur
Es lohnt sich, sich mit den sehr strengen Gesetzen Singapurs vertraut zu machen, um nicht unbewusst gegen sie zu verstoßen und ein Bußgeld zahlen zu müssen... oder Schlimmeres. Das Überqueren der Straße an nicht dafür vorgesehenen Stellen, Kaugummikauen und das Trinken von Alkohol im Freien nach 22:30 Uhr: All dies (und mehr) kann mit hohen Geldstrafen und sogar Gefängnisstrafen geahndet werden. Leider sind LGBTQ+-Personen in Singapur noch weit von der Gleichberechtigung entfernt, da gleichgeschlechtliche Aktivitäten – ja, sogar einvernehmliche gleichgeschlechtliche Aktivitäten in privaten Räumen – gesetzlich strafbar sind. Drogenbesitz und/oder Drogenhandel werden strengstens verfolgt, was bedeutet, dass eine Gefängnisstrafe wahrscheinlich ist, wenn Sie auch nur mit einer geringen Menge erwischt werden. In extremen Fällen wurde sogar die Todesstrafe verhängt. Stellen Sie sicher, dass Sie verschreibungspflichtige Medikamente ausschließlich auf Ihren Namen mitführen und packen Sie unter keinen Umständen auch nur kleinste Mengen an Rauschmitteln für den Freizeitgebrauch ein und erklären Sie sich niemals dazu bereit, Taschen oder Pakete für andere Personen zu transportieren. Es könnte der kostspieligste Fehler sein, den Sie jemals machen.
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