Was du in Paris bei Regen unternehmen kannst

Paris ist eine Stadt, die sowohl drinnen als auch draußen schön ist. Sie lädt dich ein, mit deinem oder deiner Liebsten Arm in Arm durch die bezaubernden Parks und Straßen zu schlendern, die Leckereien von den berühmten Straßenmärkten zu probieren und euch auf der Pont des Arts eure unsterbliche Liebe zu schwören. Aber was, wenn das Wetter nicht mitspielt? Dann zieh dir deinen modischsten Trenchcoat und deine Stiefeletten an und widme dich unseren Tipps für die besten Aktivitäten in Paris bei Regen. Von weltbekannten Museen und Galerien über schicke Einkaufspassagen und gemütliche Cafés bis hin zu unterirdischen Katakomben: Wir zeigen dir, was du in Paris bei Regen unternehmen kannst.

Die besten Museen und Galerien in Paris bei Regen

Wenn du an einem verregneten Tag in Paris etwas unternehmen möchtest, können die außergewöhnlichen Museen und Galerien, die in der ganzen Stadt verteilt sind, deine erste Anlaufstelle sein. Es gibt weit über 100 Museen und Galerien in den 20 Bezirken der Stadt, von denen wir dir nun einige der besten vorstellen.

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Das Louvre Museum

Dieses Museum brauchen wir dir wahrscheinlich nicht vorstellen, aber kennst du schon die wichtigsten Fakten? Mit jährlich etwa acht Millionen Besucher:innen ist der Louvre das meistbesuchte Museum der Welt. Das überrascht vielleicht nicht, wenn man bedenkt, dass der Louvre neben vielen anderen unbezahlbaren Schätzen auch die Venus von Milo und da Vincis Mona Lisa beherbergt - eine Sammlung, die die gesamte Geschichte der künstlerischen Talente der Menschheit abbildet. Hier kannst du getrost einen ganzen Tag verbringen - Schätzungen zufolge benötigt man 200 Tage, um alle ausgestellten Kunstwerke zu besichtigen. Also schüttel die Regentropfen von deinem Regenschirm und tritt eine außergewöhnliche Reise durch die Kunstwelt an.

Musée d’Orsay

Das Musée d'Orsay liegt auf der anderen Seite der Seine und ist aufgrund seiner relativ kompakten Größe auch für Gelegenheits-Kunstliebhaber leicht zu finden. Tritt ein durch die Türen dieses atemberaubend umgebauten Beaux-Arts-Bahnhofs und entdecke die größte Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Kunst der Welt. Wir sprechen hier von Werken vieler Meister der Bewegung: Monet, Manet, Renoir, Rodin, Van Gogh, Cézanne, Degas, Gaugin... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

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Musée du Vin

Im berauschenden Musée du Vin könnte man meinen, man sei von dieser Welt gegangen und im Jenseits der Trauben gelandet. Die stimmungsvollen Gewölbekeller sind die perfekte Kulisse für ein Glas des edlen Getränks. Entdecke die Geschichte der Champagner- und Weinherstellung in den unterirdischen Kalksteinhöhlen, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, bevor du die köstliche Beute des museumseigenen Weinbergs probierst.

Musée National Gustave Moreau

Dieses Museum ist ein echtes Highlight, vor allem, wenn du dich gerade vor dem Regen gerettet hast, ohne zu wissen, was dich erwartet. Spoiler-Alarm: Das Musée National Gustave Moreau ist nicht wie die anderen Museen. Das ehemalige Haus der Familie Moreau ist eine atemberaubende Extravaganz der symbolistischen Kunst des 19. Jahrhunderts, die dem Leben und den Werken von Gustave Moreau gewidmet ist. Er war vor allem für seine etwas verrückten Kompositionen mit mythischen Kreaturen, außergewöhnlicher Flora und fantasievollen Höllenlandschaften bekannt. Gedruckte Museumsführer mit mystischen Kommentaren von Moreau selbst sowie eine ziemlich spektakuläre Wendeltreppe tragen zum außergewöhnlichen Charakter des Ortes bei.

Musée Édith Piaf

Einen Besuch im faszinierenden Édith Piaf Museum, einer winzigen Wohnung im 20. Bezirk, in der einst die legendäre Pariser Sängerin lebte, wirst du nicht bereuen. Die sorgfältig zusammengestellte Sammlung von Piafs persönlichen Gegenständen umfasst Fotos, Fanpost, Platinplatten und ihr berühmtes schwarzes Kleid. Führungen sind nur nach Vereinbarung möglich. Anschließend kannst du dem Regen trotzen und Piafs Ruhestätte auf dem nahe gelegenen Friedhof Père Lachaise besuchen.

Shopping in Paris bei Regen

Wenn dir Museumsbesuche an Regentagen nicht zusagen, dann vielleicht die legendären Pariser Shopping-Möglichkeiten. Von luxuriösen Mega-Einkaufszentren über Schnäppchen-Flohmärkte bis hin zu anspruchsvollen Buchläden gibt es alles, was das Herz eines unverbesserlichen Shopaholics höher schlagen lässt - und diese drei sind ein absolutes Muss bei Regenwetter...

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Galeries Lafayette Haussmann

Ein Besuch in den kultigen Galeries Lafayette Haussmann gleicht eher einer religiösen Erfahrung als einem reinen Einkaufsbummel - dank der verschnörkelten Galerien, des fünfstöckigen Atriums und der hoch aufragenden Kuppel aus Glas und Stahl. Die Kathedrale des Kapitalismus beherbergt auf 65.000 Quadratmetern Verkaufsfläche das gesamte Spektrum von Armani bis Zadig & Voltaire, unterbrochen von Bistros, Cafés, Salons und mehr. Nach dem Shoppen kannst du auf der Dachterrasse einen erholsamen Blick über Paris genießen.
Pro-Tipp: Die Galeries Lafayette bieten auch eine Reihe von zusätzlichen Aktivitäten in Paris bei Regen an, darunter eine Modenschau auf dem Laufsteg und einen Macaron-Kurs. Eine Reservierung ist empfohlen.

Pariser Einkaufspassagen

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Wie geschaffen für Regentage sind die überdachten Einkaufspassagen von Paris ein stimmungsvoller Rückblick auf heitere Zeiten. Schlendere unter Buntglasdecken, stöbere in Geschäften mit Holzfassaden und bewundere detailreiche Mosaikfliesen, kunstvolle Stuckuhren sowie Kuppeln und Vordächer aus Eisen und Glas in diesen Meisterwerken der Architektur des 19. Jahrhunderts. Es gibt etwa 20 dieser eleganten überdachten Passagen im 1. bis 9. Bezirk zu entdecken, die jeweils eine verlockende Auswahl an Bäckereien und Bistros sowie jede Menge schicke Boutiquen, Antiquitätengeschäfte, Uhrmacher, Juweliere und Buchläden bieten, in denen sich große Stapel antiquarischer Bücher in den Ecken und Regalen stapeln.

Ein Paradies für Bücherwürmer

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Wenn dir die schöne alte Buchhandlung Librairie du Passage in der Passage du Jouffroy Appetit auf mehr gemacht hat, hast du Glück! Paris ist ein absolutes Mekka für Bücherliebhaber:innen, nicht zuletzt in den geschichtsträchtigen Straßen des charakteristischen Quartier Latin, einer Bohème-Enklave am linken Seine-Ufer, die einst von Ernest Hemingway, Gertrude Stein, F. Scott Fitzgerald, James Joyce und anderen literarischen Größen besucht wurde.
Sitze das nasse Wetter aus und verschlinge einen Buchklassiker in einer der angesagten Café-Bars des Viertels und ergattere zwischen den Regenschauern noch ein paar Bücher in der englischsprachigen Buchhandlung Shakespeare and Company. Oder schlendere die Seine hinunter, um die Bouquinisten von Paris zu finden: ein wahres Heer von Buchhändler:innen, die das linke Seine-Ufer säumen und ein Sammelsurium an antiquarischen Büchern, literarischen Klassikern, Kinderbüchern, Poesie, Graphic Novels, Pulp Fiction, Kunst und mehr anbieten.

Und das war noch nicht alles...

Ein besonderes Erlebnis bei Regen in Paris sind die Pariser Katakomben - ein riesiges Netz von Tunneln, Gängen, Abwasserkanälen und geheimen Kammern. Sie enthalten die sterblichen Überreste von etwa sechs Millionen Parisern, die im 18. und 19. Jahrhundert von den überfüllten Pariser Friedhöfen hierher verlegt wurden. Beeindruckend sind die Katakomben allemal!

Wenn alles andere scheitert, mach es wie die Pariser bei Regen: Such dir ein nettes Straßencafé, bestelle ein Croissant und einen Café Crème und beobachte das Treiben der Menschen.

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Spare mit Go City in Paris bei Regen!

Du möchtest auf deiner regenfreien Sightseeing-Tour durch Paris ordentlich Geld sparen? Dann ist der Explorer Pass oder der All-Inclusive Pass von Go City die Lösung für dich. Spare beim Eintritt zu Paris Attraktionen, wie zum Beispiel einer Big Bus Tour durch Paris, dem Louvre-Museum, dem Musée d’Orsay, dem Aquarium de Paris und vielem mehr.
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Reiseexperte von Go City

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Ein Panorama von Paris und dem Eiffelturm vor einem orangefarbenen Himmel
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Das perfekte Wochenende in Paris

Eine beliebte Art, Paris zu besuchen, ist ein Wochenendkurztrip. Das liegt nicht daran, dass Paris nur begrenzte Sehenswürdigkeiten bietet. Im Gegenteil, die lange Liste an Wahrzeichen und Attraktionen macht die französische Hauptstadt zu einer der bekanntesten Städte der Welt. Warum also für ein Wochenende in Paris entscheiden? Trotz seines Erbes und seiner architektonischen Pracht ist Paris eine Stadt, die sich ständig weiterentwickelt. Da sie sich stetig verändert, bietet Ihnen ein kurzer Städtetrip die Möglichkeit, immer wieder zurückzukehren, Lieblingsorte neu zu besuchen und zu entdecken, was sich in der Zwischenzeit verändert hat. Gleichzeitig bietet Ihnen eine zwei- oder dreitägige Reise nach Paris die perfekte Dosis des Zaubers und der Romantik der Stadt, von den Museumssammlungen bis hin zum Nachtleben. So planen Sie Ihr Wochenende in Paris Um das Beste aus Ihrem wundervollen Wochenende herauszuholen, sollten Sie die folgenden hilfreichen Tipps beachten: Die meisten Museen in Paris sind montags geschlossen, weshalb sich dieser Tag gut für die Heimreise eignet. Am besten planen Sie lange Wochenenden in Paris von Freitag bis Sonntag ein. Das Wetter kann wechselhaft sein – die 5-Tage-Vorhersage wird Ihr bester Freund sein. Nutzen Sie Go City® und sparen Sie deutlich beim Eintritt zu den Attraktionen. Tag 1 Vormittag Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben – es lohnt sich, bei nur wenigen Tagen Aufenthalt eine zentrale Unterkunft zu buchen –, schütteln Sie den Jetlag bei einer cruise along the River Seine mit Bateaux Parisiens ab. Es ist eine fantastische Art, sich mit der französischen Hauptstadt vertraut zu machen, während die berühmten Sehenswürdigkeiten Schlag auf Schlag folgen. Sie gleiten unter einer Vielzahl alter Brücken hindurch und sehen dabei den Eiffelturm und die Kathedrale Notre Dame. Tauschen Sie die sanfte Strömung des Flusses gegen die Straßen der Stadt ein, um Ihre Tour mit einem Hop-on Hop-off sightseeing bus fortzusetzen. Nutzen Sie Ihr flexibles Ticket, um unterwegs für Crêpes oder französisches Gebäck anzuhalten. Gehen Sie am Arc de Triomphe wieder von Bord und steigen Sie die 330 Stufen hinauf, um den 360°-Ausblick über die zentralen Stadtteile zu genießen, einschließlich der prachtvollen, von Bäumen gesäumten Avenue des Champs-Élysées. Auf einer Länge von fast zwei Kilometern verläuft sie in einer vollkommen geraden Linie und ist einer der besten Orte Europas für einen Schaufensterbummel. Nachmittag Nachdem Sie an Ihrem ersten Vormittag bereits viele der Hauptattraktionen abgehakt haben, können Sie den Nachmittag damit verbringen, die Stadt wie ein Einheimischer zu erleben. Wir empfehlen Ihnen, zu den beliebten Treppelwegen am Canal Saint-Martin zu gehen. Auf seinem Weg von der Seine nach Norden versprüht der Abschnitt am Quai de Valmy eine wunderbare Authenticité. Er wird durch seine raue Eleganz und sein ruhiges Ambiente zum Leben erweckt. Diese verbinden sich mit typisch pariserischen Fußgängerbrücken aus Schmiedeeisen, die zu einer Vielzahl von Orten führen, an denen Sie sich bei einer Tasse feinstem Kaffee ausruhen können. Abend Ein paar Metrostationen weiter westlich gelegen, gilt South Pigalle als das neueste Szeneviertel, obwohl seine Geschichte bereits lange zurückreicht. Von einigen als Geheimtipp und Alternative zum Montmartre angesehen, ist „SoPi“ die Heimat des Cabaret-Clubs Moulin Rouge, dessen Shows Besucher seit der Eröffnung im Jahr 1889 immer wieder begeistern. Stilvolle Restaurants und Bars reihen sich um die Rue des Martyrs aneinander – Buvette und Victor sind dabei nur zwei Orte, an denen Sie sich glücklich schätzen können, wenn Sie einen Tisch ergattern. Runden Sie Ihr Essen mit einem Konzertbesuch im Bus Palladium ab oder nehmen Sie an der Cocktailbar im stimmungsvollen Inneren des Dirty Dick Platz, das sich hinter einer unscheinbaren Fassade verbirgt. Tag 2 Vormittag Wenn Sie an Tag 2 Ihres Wochenendes in Paris bereit für einen frühen Start sind und ein Auge für Schnäppchen haben, sind die Außenstände des Beauvau-Marktes genau das Richtige für Sie. Dort ist man bereits ab 7:30 Uhr bereit für die ersten Geschäfte des Tages. Auch bekannt als Marché d’Aligre, finden Sie in drei herrschaftlichen Hallen eine große Auswahl an Lebensmitteln, während draußen auf der Straße die Lebensmittelhändler und Kaffeeröstereien Tischen weichen, auf denen sich Vintage-Objekte und Antiquitäten stapeln. Für diejenigen unter uns, die gerne noch etwas länger im Hotelzimmer verweilen möchten, gibt es den Marché aux Puces de Saint-Ouen nördlich von Montmartre and the Basilica of the Sacré-Coeur. Auf diesem Flohmarkt mit beeindruckenden 1.700 einzelnen Standbetreibern gibt es alles – von seltenen Vinyl-Schallplatten bis hin zu originalen Louis-XV-Möbeln. Er hat zudem eine angenehme Anfangszeit von 10:00 Uhr, kann jedoch bis zum frühen Abend besucht werden. Nachmittag Es ist Mitte des Nachmittags und somit die beste Zeit, um die unvergleichliche Schatzsammlung im the Louvre zu erkunden, da die Menschenmassen um die Mona Lisa und Die Freiheit führt das Volk ab etwa 15:00 Uhr allmählich abnehmen. Es bleibt jedoch noch genügend Zeit, bevor das Museum seine Pforten schließt, um die Fülle an historischen Objekten und Kunstwerken in sich aufzunehmen. Überqueren Sie anschließend die Seine an der Pont Neuf oder „Neuen Brücke“ – ironischerweise heute die älteste Brücke, die das linke und rechte Ufer von Paris miteinander verbindet. Sie wurde 1607 zum ersten Mal für den Verkehr freigegeben. Fahren Sie nur wenige hundert Meter weiter südlich bis zu den Toren des Jardin du Luxembourg, der nur fünf Jahre nach dem Bau der Pont Neuf geplant wurde und eine bedeutende Rolle in Victor Hugos Roman Les Misérables spielt. Umgeben von altem Baumbestand bilden eine Reihe formal angelegter Blumenbeete und ein Teich namens Grand Bassin, auf dem eine kleine Flotte ferngesteuerter Segelboote kreuzt, das Zentrum der Gärten. Inmitten der Beete befinden sich über 100 Statuen, die nach antiken Vorbildern gefertigt wurden, wobei der prächtige Medici-Brunnen das absolute Highlight ist. Abend Nach einem Rundgang durch den Jardin du Luxembourg befinden Sie sich in der perfekten Lage, um den Abend in den verwinkelten Seitengassen des Quartier Latin zu verbringen. Die Rue de la Huchette beherbergt eine der größten Dichten an Restaurants in der Stadt und ist damit die erste Adresse für preiswerte Gerichte. Nur wenige Schritte entfernt befinden sich Bars mit einem bunt gemischten Publikum aus Studierenden, Reisenden und Intellektuellen, die Ihnen garantiert positive Erinnerungen an das Pariser Lebensgefühl bescheren werden, egal zu welcher Zeit Sie in Ihr Hotel zurückkehren. Sparen Sie bei Ihrem Wochenende in Paris Die Kosten für Anreise, Hotel und Attraktionen können sich selbst bei einem kurzen Wochenende in Paris schnell summieren. Sie können die Belastung für Ihren Geldbeutel begrenzen – und sogar reduzieren –, indem Sie die Stadt mit Go City erkunden. Unsere Pässe bieten Gästen Ersparnisse beim Eintritt zu vielen der Top-Attraktionen der Stadt und sind die perfekte Ergänzung für jeden Kurztrip nach Paris!
Ian Packham
Der Eiffelturm, eingerahmt von herbstlichen Farben
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Paris im November

Der November ist vielleicht nicht der erste Monat, den Sie für eine Reise nach Paris in Betracht ziehen. Hören Sie uns jedoch an – der elfte Monat besteht nicht nur aus Trübsal. Das herbstliche Wetter mag bedeuten, dass Sie mehr Zeit in Innenräumen verbringen müssen, aber bei einer erstklassigen Auswahl an Museen sollte das kein allzu großes Problem darstellen. Und da die Besucherzahlen sinken, ist es umso einfacher, ein Tête-à-Tête mit der Mona Lisa oder einem Selbstporträt von Van Gogh zu genießen. Auch im Hinblick auf Unternehmungsmöglichkeiten ist Paris im November keineswegs ruhig. Zwei Feiertage und eine umfangreiche Liste von – größtenteils im Innenbereich stattfindenden – Veranstaltungen werden Sie sicher auf Trab halten, während in der zweiten Monatshälfte das Weihnachtsfest die Stadt der Liebe langsam in seinen festlichen Bann zieht. Kulturelle Highlights Wenn es um Museen geht, können sich Kunstliebhaber bei einem Besuch in Paris im November über die Vielzahl erstklassiger Galerien freuen – oder angesichts der schieren Auswahl in Panik geraten. Ein beliebter Ausgangspunkt ist the Louvre. Doch als zweitgrößte Galerie der Welt können ihre 38.000 Exponate überwältigend wirken. Direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Seine umfassen die Werke des Musée d’Orsay einen Zeitraum von weniger als 70 Jahren. Das macht es jedoch nicht weniger beeindruckend, denn es beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Kunst von Koryphäen wie Renoir, Sisley und Gauguin. Um tiefer in die Denkprozesse und Inspirationen hinter Pablo Picassos außergewöhnlichem Schaffen einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch des National Picasso Museum in Paris. Da er über 40 Jahre in der Stadt lebte, stammen die zahlreichen Skizzenbücher, Gemälde und Skulpturen direkt von Picassos Erben und waren ursprünglich Teil seiner eigenen Privatsammlung. Es umfasst ein Lebenswerk, das von seiner Blauen Periode bis hin zu seinen surrealistischen Meisterwerken reicht. Genießen Sie den Sonnenuntergang Die kürzer werdenden Tage im November haben durchaus ihre Vorteile. Dazu gehört die Möglichkeit, die Stadt des Lichts von ihrer rätselhaftesten und atmosphärischsten Seite zu erleben – wenn sich die Sonne über die französische Hauptstadt senkt und ihre prächtigen Monumente kunstvoll beleuchtet werden. Der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und die Basilika Sacré-Cœur sind alle elegant beleuchtet. Eine Hop-on Hop-off sightseeing bus Tour schont Ihre Füße und bietet zudem einige Hintergrundinformationen zur Kulisse der weltberühmten Wahrzeichen. Gegen Ende des Monats können Gäste in Paris zudem das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung in rund 150 Straßen miterleben. Der naheliegendste Ausgangspunkt ist wahrscheinlich die Champs-Élysées, wo nicht weniger als eine Million einzelner Glühbirnen über die Bäume drapiert sind. Auch die Rue du Faubourg Saint-Honoré und die Avenue Montaigne sind zuverlässige Quellen für festliche Stimmung – und drohende Kreditkartenlimits. Entdecken Sie Alternativen zur Einkaufsmeile Das Shopping-Erlebnis muss nicht enden, nur weil Sie sich unter ein Dach begeben. Einige Pariser wissen nicht einmal von seinem Labyrinth aus covered passageways. Diese dekorativen Arkaden beherbergen eine fantastische Auswahl an unabhängigen Geschäften, von Juwelieren bis hin zu Antiquariaten. Sie finden hier auch eine Reihe von authentischen Cafés und Bistros, egal ob Sie Lust auf chocolat chaud (heiße Schokolade) oder steak frites (Steak mit Pommes frites) und ein Glas Rotwein haben. Wenn die heiße Schokolade Sie in die Stimmung für alles rund um Kakao versetzt hat, sind Sie hier genau in der richtigen Stadt. Die Geschichte, wie die außergewöhnliche Bohne zu einer der begehrtesten Nutzpflanzen der Welt wurde, können Sie im The Gourmet Chocolate Museum Choco-Story entdecken. In der Zwischenzeit bietet die Messe Salon du Chocolat am Ende des Monats fünf volle Tage voller Schokoladenvergnügen. Wenn die Weine Frankreichs eher nach Ihrem Geschmack sind, sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die unzähligen caves (Weinkeller) der Stadt richten. Der dritte Donnerstag im November ist der jährliche Termin für die Veröffentlichung des Beaujolais Nouveau, und Kenner in ganz Paris wetteifern darum, die Ersten zu sein, die sein junges Bouquet probieren. Erleben Sie Paris an einem freien Tag Der „Beaujolais-Tag“ ist noch kein nationaler Feiertag. Paris hat jedoch zwei echte jours fériés, auf die man sich im November vorbereiten sollte. Es beginnt mit La Toussaint (Allerheiligen) am ersten des Monats. Da Büros, Geschäfte und Restaurants an diesem Tag geschlossen sind, gedenken viele Familien ihren verstorbenen Angehörigen. Besucherinnen und Besucher können stattdessen eine kleine Pilgerreise zu Helden wie Oscar Wilde oder Jim Morrison von The Doors auf dem Friedhof Père Lachaise im 20. arrondissement (Bezirk) unternehmen. Der zweite nationale Feiertag folgt zehn Tage später am 11. November. Der Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918, der Armistice Day, konzentriert sich auf den Arc de Triomphe. Der französische Präsident legt am Grabmal des unbekannten Soldaten unter dem Hauptbogen einen Kranz nieder. Weitere Details aus dieser Zeit offenbaren sich im Musée Clemenceau, dem ehemaligen Wohnhaus des französischen Premierministers aus der Kriegszeit. Georges Clemenceau, ein Gigant seiner Zeit, zählte Claude Monet zu seinen Freunden und unterstützte Alfred Dreyfus während der Affäre, die seinen Namen trug und Frankreich zur Zeit der Jahrhundertwende erschütterte. Machen Sie sich bereit für Weihnachten Neben der Installation der Weihnachtsbeleuchtung bietet Paris im November viele weitere saisonale Aktivitäten, die man üblicherweise eher mit dem Dezember verbindet. Große und kleine Geschäfte, sowohl preiswerte als auch luxuriöse, wetteifern um die verlockendsten Schaufensterauslagen, wobei die großen Kaufhäuser dafür bekannt sind, bei der Dekoration keine Kosten und Mühen zu scheuen. Gleichzeitig tauchen auf verschiedenen öffentlichen Plätzen Chalets im elsässischen Stil auf, während die Pariser Weihnachtsmärkte Gestalt annehmen. Der Tuileriengarten beherbergt einen der größten Märkte und kombiniert Fahrgeschäfte, Souvenirs und ein ordentliches Angebot an vin chaud (Glühwein). Die Variante im Viertel La Défense begrüßt beeindruckende 350 verschiedene Stände neben einer großen Eislaufbahn im Freien. Das Grand Palais gegenüber dem Eiffelturm wird ab Mitte November in eine riesige Indoor-Eislaufbahn verwandelt, an einigen Abenden mit Musik und Lichtspielen. Zu den weiteren Eislaufbahnen im Freien gehören die im Le Plaza Athénée und auf dem Dach des Flagship-Stores der Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann. Holen Sie im November das Beste aus Paris heraus Herausragende Museen, ein schillerndes Nachtleben, wundervolles Essen und der Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten. Gibt es irgendetwas, das den November in Paris noch schöner machen könnte? Wie wäre es mit Ersparnissen beim Eintritt zu vielen der Top-Attraktionen der Stadt? Entdecken Sie die Stadt mit Go City und genau das erhalten Sie!
Ian Packham

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